Sie haben das gesellschaftliche, kulturelle und politische Leben in Buxtehude geprägt, haben sich Räume erschlossen, die ihnen einst verwehrt waren, haben Ideen eingebracht, die bis heute nachwirken:
Nina Zober, Margarete Lühmann, Franziska von Oldershausen, Ingeborg Küster, Lina Meyer, Lisa Peters und Sybille Bruns-Decker.
Diese herausragenden Frauenpersönlichkeiten haben Buxtehudes Geschichte entscheidend geprägt. Am 25. Oktober 2026 wird der frauenORT Nina Zober in Altkloster eingeweiht. Eine Vielzahl an Frauen waren für diese Auszeichnung in der engeren Auswahl des Gleichstellungsbüros der Hansestadt Buxtehude. Anlass für das Gleichstellungsbüro, diesen Frauen im Buxtehude Museum eine Pop-up-Ausstellung zu widmen und sie ins kollektive Gedächtnis zu rufen.
Gleichzeitig möchten die Ausstellung damit zur gesellschaftspolitischen Diskussion über die Rolle der Frau in Politik, Gesellschaft und Kultur anregen. Denn eines haben die Frauen in der Ausstellung gemeinsam: Sie widersprachen den Konventionen ihrer Zeit, gaben sich nicht mit den ihnen zugeschriebenen Rollen ab. Einige nutzen ihr politisches Mitspracherecht in der Weimarer Republik, andere widersetzten sich den Nationalsozialisten.
Als Vorreiterinnen für viele andere Frauen sind sie in den Buxtehuder Rat eingezogen oder schafften den Sprung in den Bundestag. In Leitungsfunktionen setzten sie Maßstäbe für folgende Generationen. Setzten sich als Pionierinnen auf ihrem Gebiet vorausschauend für Bildung, Kultur und das Allgemeinwohl der Menschen ein – auch in schwierigen Zeiten.
Eine Ausstellung des Gleichstellungsbüros der Hansestadt Buxtehude.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene 6 €
Ermäßigt 4 €
Kinder u. Jugendl. unter 18 Jahren frei
Gruppen ab 10 Pers. pro Pers. 4 €